Pfadjägerinnen

Über uns

Die Pfadjägerinnen sind Mountainbike begeisterte Mädels, die immer auf der Jagd nach neuen Herausforderungen sind. Anzutreffen sind wir meist auf unseren Hometrails in den Westlichen Wäldern bei Augsburg, gerne auch in Bike Parks oder in den Bergen. Ins Leben gerufen haben Inga und Anna die Pfadjägerinnen in der Bikesaison 2017. Was zunächst als lockerer Treff für gelegentliche Ausfahrten gedacht war, hat sich ruckzuck zu einer aktiven Mädels-MTB-Community entwickelt. Wenn die Pfadjägerinnen nicht in ihrem Revier unterwegs sind, trifft man sie in Bikeparks am Geisskopf, in Osternohe, in Sölden, im Vinschgau… Gemeinsam wird an der Technik gefeilt, sich gegenseitig ermutigt, über das Equipment gefachsimpelt und zusammen die Community vorangetrieben.

#rideheart – mit den Pfadjägerinnen

Sobald es die Lichtverhältnisse zulassen, startet jeden Montag um 18.00 Uhr unsere gemeinsame Ausfahrt in die Westlichen Wälder an der Feuerwehr in Leitershofen (Gotenstraße 1). Meist sind die Pfadjägerinnen auch am Wochenende oder ganz spontan unterwegs. Wer mit uns shredden will, ist in unserer Pfadjägerinnen-WhatsApp-Gruppe herzlich willkommen – egal ob Einsteigerin oder Dirt-Queen. Anfängerinnen empfehlen wir, einen ersten Technikkurs absolviert zu haben oder gewisse Grundkenntnisse mitzubringen, da wir keine Führungs-, sondern Gemeinschaftstouren veranstalten. Gerne beraten wir Euch für den Einstieg. Für die Aufnahme in unsere WhatsApp-Gruppe einfach eine E-Mail an ik.noltemayer@web.de schicken und Ihr seid immer auf dem Laufenden.

#rideheart – für Sponsoren

Wer Mädels, die jede Sekunde ihrer Freizeit auf zwei Rädern im Wald verbringen, unterstützen möchte, ist als Sponsor herzlich willkommen.  Interesse? Dann einfach eine E-Mail schicken an online@pfadjaegerinnen.de.

#rideheart – für die Blogbeiträge

Hier stellen sich die Bikerinnen vor, die die Webseite und alle anderen Auftritte in den sozialen Netzwerken betreuen sowie unsere Termine und Veranstaltungen als Team organisieren.

Andi

Das erste Mal zum Biken inspiriert wurde ich ca. Juni 2017 und direkt im Juli habe ich mir meinen größten Schatz zugelegt. Glücklicherweise habe ich Ingi sehr schnell kennengelernt und durch sie bin ich die Bikerin geworden, die ich heute bin und zukünftig sein werde. Faszinierend an diesem Sport finde ich das Gefühl der Freiheit und Unbeschwertheit. Vor jeder Ausfahrt plagen mich oft Probleme oder Sorgen, danach sind diese wie weggepustet. Biken eröffnet einem ganz neue Wege und macht das Leben leichter und schöner!

Meine Stärken sind, „kopflos“ zu fahren und schnell neue Sachen auszuprobieren. Dabei habe ich auch kaum Angst vor dem Fallen – der Begriff, „eine Andi machen“, hat sich mittlerweile für Stürze aller Art etabliert. Bedeutet: hinfallen, aber sich nicht wehtun. Das passiert mir ca. einmal pro Ausfahrt und ist ungewöhnlich, wenn nicht. Allerdings ist mein armes Bike davon wenig begeistert und zickt regelmäßig rum.

Ich bin ein riesen Fan von Bikeparks und würde am liebsten nur springen und schnell fahren. Kurventechnik und Blickführung sind dabei noch meine Schwächen. Abgesehen davon, dass Biken ein geiler Sport ist, ist die Gemeinschaft der Wahnsinn. Die Leute sind extrem hilfsbereit, offen und motivierend.

Ich bin bei den Blogs zuständig für Bikeparks und zukünftig auch für das Biken in den USA – da ich ab Juni für ein Jahr in Orlando, Florida, sein werde. Außerdem bin ich dort natürlich Korrespondentin für die Pfadjägerinnen. Derzeit pflege ich auch die Instagrammseite unserer Gruppe. Ich kann euch nur empfehlen, uns zu folgen oder, noch besser, uns anzuschließen!

Babsi

Meine große Liebe sind die Berge. Um möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen zu können, ist es mir dabei egal, ob ich wandern, Skitouren, klettern oder biken gehe.So fing es für mich vor ein paar Jahren im von mir geliebten Allgäu mit dem Biken an. Da stand ich noch mit meinem Tourenhardtail oben am Trail und dachte mir, was ich Spinner hier jetzt eigentlich zu suchen hab. Meine ersten Touren waren schrecklich! Erst sich irgendwo mühsam abstrampeln, teilweise das Bike schieben oder tragen, um dann im Anschluss alles wieder runter zu schieben.

Aber irgendwie wird frau dann doch süchtig. Und jedes Mal, wenn es einen wieder in die Berge zieht, packt man die Bikesachen mit ein. Und bei jeder Wanderung, die man unternimmt, hält man Ausschau, ob der Weg sich nicht vielleicht doch auch zum Biken eignet. Auch wenn die fahrtechnischen Kenntnisse noch nicht ausreichen, so hat man dann schon mal Optionen, wenn es endlich so weit ist.

Damit es soweit kommt, kann ich auf jeden Fall auf die Pfadjägerinnen bauen, die einen unterstützen, egal wie man fährt oder welche inneren Kämpfe man gerade mit sich selbst auszufechten hat.

Ingi

„Do more of what you love“ ist mein Motto. Wobei Biken bei mir eine wachsende Liebe mit Höhen und Tiefen zu sein scheint. Ich sehe mich konfrontiert mit meinem inneren Engelchen und Teufelchen, die sich nur allzu gern auf meinen Schultern streiten. Deshalb habe ich angefangen darüber zu schreiben. Dadurch kann ich einerseits Themen gehen lassen, die mich beschäftigen und andererseits möchte ich so Mut machen, dass irrationale Gedanken und Ängste unterm Strich menschlich sind und jede/jeder lernen kann, sich damit zurechtzufinden.

Wenn ich mich kategorisieren müsste, würde ich sagen, dass ich eine Enduristin bin, die allerdings definitiv lieber runter- als rauffährt. Technische Stellen über Wurzeln und Steine reizen mich mehr als große Sprünge und grundsätzlich fahre ich auch lieber sicher als schnell. Ich gebe mein Wissen gern weiter und unterstütze die Mädels, wo ich kann. Anzutreffen bin ich auf den Hometrails um Augsburg und sehr gern in Bikeparks. Meinen kleinen Traildog, Herr Wolf, habe ich nach Möglichkeit immer dabei, denn er ist mit einer der Gründe, warum ich überhaupt zum Biken begonnen habe. Wer mehr wissen will, darf meinen Blog hier gern verfolgen.

Judith


Was mich am Bergradeln so fasziniert ist die Mischung aus: Draußen sein zu können, die Berge und die Natur zu genießen, den Nervenkitzel wenn´s auf dem Trail mal technisch wird und die Freude und das tolle Gefühl, wenn man die knifflige Stelle dann gemeistert hat.

Und so fing alles an: Ohne wirklich zu wissen, was man mit einem Mountainbike im Gelände so alles fahren kann, habe ich mir eines gekauft und mich noch am gleichen Tag mit ein paar „verrückten“ Schwarzwäldern auf deren Hometrails versucht. Natürlich war es eine Katastrophe. Den Großteil der Trails habe ich hochgeschoben, nur um anschließend fast alles wieder runter zu laufen. Trotz diesem Desaster war mir sofort klar, das will ich unbedingt lernen. Da ich nicht mehr die Jüngste bin und „lernen durch Schmerzen“ für mich nur bedingt in Frage kommt ☺, haben mein Mann und ich in der Saison 2015 einige Fahrtechnikkurse besucht. Die Trainings haben uns das nötige Werkzeug mitgegeben, um fleißig üben zu können. Und das mache ich immer noch, denn da ist nach wie vor viel Luft nach oben.

Dass ich im Herbst 2017 auf  Inga und ihre Pfadjägerinnen gestoßen bin, war eine sehr glückliche Fügung. Denn mit den Mädels zu fahren, zu üben und dabei viel zu lachen oder einfach nur mit dem Bike „spielen“, macht richtig Laune und bringt mich ständig weiter. Der spaßige und lockere Umgang mit Sprüngen, Drops und vor was frau sonst noch so alles Respekt hat, ist einfach nur erfrischend. Und na ja –  plötzlich traut man sich doch das eine oder andere „Spünglein“ zu, von dem man ganz sicher war es „nie zu machen“ ☺. Danke Mädels!!!

Herr Wolf

Eat, sleep, go out with the bikers, repeat. Mehr braucht mein riesiges Traildog-Herzchen nicht, um glücklich zu sein. Ich glaube, dass es die zweitbeste Entscheidung im Leben meines Frauchens war, dass sie angefangen hat, zu radeln. Die beste war natürlich, dass sie mir kleinem Streuner eine Höhle bei sich gegeben hat.

Jedes Mal, wenn ich höre wie der Bikerucksack gepackt wird, kann ich kaum noch an mich halten. Denn dann weiß ich, dass es auf die Trails geht, die die Welt für mich bedeuten.

Als einziger Kerl begleite ich die Pfadjägerinnen eigentlich immer auf ihren Runden. Am liebsten renne ich vollgas bergab. Bergauf geht mir das mit denen auf zwei Rädern irgendwie immer zu langsam. Da ist mein Vier-Pfoten-Antrieb ein ganz klarer Vorteil. Diesen Flow, von dem die Biker immer reden, kenne ich nur zu gut. Wenn ich voll drin bin, blende ich den Rest der Welt schon mal komplett aus.

Ich bin immer begeistert, anderen Fahrern zu begegnen, und möchte dies auch ganz eifrig jedem kundtun. Es schert mich auch nicht, ob das gewollt ist oder nicht. Freude ist schließlich da, um geteilt zu werden. Hoffentlich hält das Leben noch viiiiiiele Ausfahrten für mich bereit! #runheart